Pfadfinderkunde_6

Pfadfinderkunde A - Z

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

A

B
BUND DEUTSCHER PFADFINDER
Bananen für Unterwegs
Bananen stopfen nicht, wenn sie der Länge nach eingeschnitten, mit Limettensaft beträufelt und mit Salz bestreut werden.

C

D

E
Erste Hilfe

Eier, gegrillt
Ehrlich, man kann auch Eier grillen. Der Geschmack ähnelt einem hart gekochten Ei.
Die rohen Eier (nicht direkt aus dem Kühlschrank) sind ca. 15 Minuten bei mäßiger Strahlungshitze und durch mehrfaches Drehen von allen Seiten zu grillen. Zweckmäßigerweise sind sie auf die Feuerstellensteine zu legen. Wichtig ist die häufige Drehung (Vorsicht: heiß). Wird dieses nicht beachtet, so kann es passieren, daß das Ei explodiert und sich spurlos(!) verabschiedet.

F
Fahrten-Küche
(Frühstück, Mittagessen, Abendbrot, am Lagerfeuer (Stockbrot: siehe "S", Grillen)
Flaggenalphabet
Feuerstellen
(Stern, Balken, Pyramiden, Birke)

G
Gaffelmast
Gau
Geländespiele
Gesetze
Die zehn Gesetze der Pfadfinder:

1. Auf die Ehre eines Pfadfinders kann man unerschütterlich bauen.
2. Der Pfadfinder ist treu und zuverlässig.
3. Der Pfadfinder ist hilfsbereit.
4. Der Pfadfinder ist Bruder aller Pfadfinder und Freund aller Menschen.
5. Der Pfadfinder ist duldsam und ritterlich.
6. Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere.
7. Der Pfadfinder weiss sich einzuordnen.
8. Der Pfadfinder ist immer frohen Mutes.
9. Der Pfadfinder ist einfach und sparsam.
10.Der Pfadfinder ist rein in Gedanken, Worten und Taten.

Gruppen

H
Horst "Hostinga"

I

J

K
Kochstellen
(Steine, Dreibein, Kochtisch)
Kluft
Knoten Knoten
Koch-Rezepte
(Makkaroni, Senfsoße, Gulasch, Labskaus, Gemüsesuppe, Kartoffelsuppe+Würstchen)
Kompaßkunde

L
Landesmark "Waterkant"
Lieder...
(Fahrten-Lieder, Wander-Lieder)

Wir sind eine Jungenschar

Wir sind eine Jungenschar
die quer durch Deutschland zieht.
Uns pfeift der Wind durch's Haar,
und alles Böse vor uns flieht.
//:Wir fahren hin und her,
wir fahren kreuz und quer.://In den Bergen lagern wir,
an den Wassern, da sind wir zu Haus.
Große Wälder durchstreiften wir,
schauten stets nach Neuem aus. Uns begegneten Brüder
aus allen Teilen der Welt.
Sangen zusammen die Lieder
des Nachts wohl vor dem Zelt.


Saßen vier beisammen


Saßen vier beisammen
wohl die halbe Nacht,
saßen nur und sangen,
und nicht einer hat gelacht,
schauten in das Feuer,
ahnten schon den Tag,
träumten Abenteuer
kaum begonn 'ner Fahrt.

Standen vier am Hafen,
grüßten Wind und Meer,
sangen und vergaßen
alles um sich her.
Möwengeschrei erschreckt sie,
eh der Abend naht,
lichtet sich der Anker,
lockt zur großen Fahrt.

Zogen vier zur Heimat
nordwärts Tag und Nacht,
über Land und Meere
fort in wilder Fahrt.
Letzte Wacht am Feuer,
Morgenglockenschlag
Abschied bringt und Trauer
und den neuen Tag.

Rudi Rogoldi (1913-1952)

 

Bajuschki Baju

Schlaf, mein Bub, ich will dich loben,
bajuschki baju.
In dein Bettchen scheint von oben
Silbermond dir zu.

Durch die Felsen, durch die Lande,
strömt des Tereks Flut
Der Tschetschene schleicht am Strande,
schleift sein Messer gut.

Doch dein Vater ist ein Reiter
greift ihn auf im Nu
Schlaf. mein Kind. schlaf ruhig weiter
bajuschki baju.

Du wächst auf, die Zeit hat Flügel,
wirst ein Held wie er.
Mutig steigst du in die Bügel
greifst nach dem Gewehr.
Sticken werde ich mit Seide
Sattel dir und Schuh.
Schlaf, mein Kindchen, meine Freude,
bajuschki baju.

Ein Kosak wirst du beizeiten
und ein Held genannt-
Wirst du einstmals von mir reiten,
winkst du mit der Hand.

Denk, stehst du im Kampfesfeuer,
meiner immerzu.
Schlaf, mein Liebling, mir so teuer,
bajuschki baju.

Brennende Füße

Die Dämmerung fällt,
wir sind müde vom Traben,
die Straßen, sie haben der Steine gar viel:
//: Laßt sie für heute allein.://

Es ist uns bestimmt,
mit brennenden Füßen
die Unrast zu büßen,
die tags uns ergriff.
//: Bald Kameraden ist Ruh.://

Wer weiß, wo der Wind
uns morgen schon hinweht,
wo keiner mehr hingeht,
der Bruder uns ist.
//: Bald sind wir allein.://

Doch glauben wir fest,
daß stets sich erneu're
der Mut und die Treue
zu unserem Werk.
//: Nun, Kameraden,"Gut Nacht".://

Der Wind streicht über Felder
Der Wind streicht über Felder,
ums regennasse Zelt.
Der Kaiser zieht gen Geldern,
die Reiter zieh'n ins Feld.
//: Taritara, Taritarei
wir sind die schwarze Reiterei.://

Es zieht in langen Reihen
das zweite Regiment.
Zu zweien und zu dreien
der Oberst reit' am End'.
Taritara ...

Die Fahne weht und schwanket
niemals hat sie gewanket
im feuchten Flandemwind.
Viel Träger blieben sind.
Taritara ...

Dort drüben in fernen Landen,
da mäht der Schnitter Tod.
Es glüht am Wegesrand
manch Kreuz im Abendrot.
Taritara ...

Es schlagen Nachtigallen
wie Flöten und Schalmei,
gesungen hat's vor allem,
die schwarze Reiterei.
Taritara ...

Vorm Himmel hängt ein graues Tuch

Vorm Himmel hängt ein graues Tuch,
der Regen kommt und fällt,
Wir wandern, wandern immerzu,
vielleicht ans End' der Welt.
fm Stiefel quietscht das Wasser,
wir werden immer nasser.
Doch wandern wir ohn' Unterlass
vielleicht ans End' der Welt.

Es tropft der Mantel regenschwer
um Arme, Brust und Knie.
Ertrank die Sonn' im Wolkenmeer?
Oder schien sie uns noch nie?
Es huschen Regenschauer,
das Land wird immer grauer.
Doch wandern wir ohn' Unterlass
vielleicht ans End' der Welt?

Gebt acht, es schwimmen Mensch und Tier
schon morgen in der Flut.
Und nur im Bach die Fische hier,
die finden solches gut.

Die paddeln über Straßen
und rümpfen ihre Nasen.
Mit unserm Wandern ist es aus.
Das ist das End' der Welt.

Wir bauen einen großen Kahn
und fahren durch das Meer.
Heijo! Da hebt ein Leben an,
wir plagen uns nicht mehr.
Die Bretter schaukeln, schwanken,
faul liegen wir auf den Planken.
Mit unserm Wandern ist es aus -
Wir sind am End' der Welt.

Blankensteinhusar

Dort drunt' im schönen Ungarland,
wohl an dem blauen Donaustrand
da liegt das Land Magyar,
da liegt das Land Magyar.
Als junger Bursch da zog ich aus,
ließ weder Weib noch Kind zu Haus
als Blankensteinhusar,
als Blankensteinhusar!
//:He! Dunja dunja tissa bass
made rem trem kordijar
tede rei tede ra tede rei tede ra
als Blankensteinhusar.://

Das Ross, das mir mein Vater gab,
ist all mein Gut ist all mein Hab'
sein' Heimat ist Magyar,
sein' Heimat ist Magyar,
Es ist geschwind als wie der Wind
wie alle Heldenpferde sind
vom Blankensteinhusar,
vom Blankensteinhusar!
He! Dunja ...

Ein Saraß aus dem Türkenkrieg
der mir vom Urgroßvater blieb
geschliffen in Magyar,
geschliffen in Magyar.
Gar mancher musst ihn spüren schor
gar mancher lief vor ihm davon,
vorm Blankensteinhusar,
vorm Blankensteinhusar!
He! Dunia ...

Im letzten Dorf, da kehrt ich ein
und trank dort den Tokajerwein
Tokajer aus Magyar,
Tokajer aus Magyar.
Tokajer du bist mild und gut
du bist das reinste Türkenblut
fürn Blankensteinhusar,
fürn Blankensteinhusar.
He! Dunja ...

Es tropft von Helm und Säbel

Es tropft von Helm und Säbel,
die Erde ruht so bang,
wir traben durch den Nebel
mit Trommeln und Gesang-
//: Nun schlag die Trommel feste
für alles Glück und Gut,
und schlag sie auch mal leise
für unser junges Blut.://

Der Nebel zieht in Schwaden,
es riecht so süß nach Heu.
Ihr lieben Kameraden,
wir bleiben uns getreu.
Drum schlag ...

Wir reiten immer weiter,
wir haben das Gebot.
Wir sind verlor'ne Reiter
und reiten in den Tod.
Drum schlag ...

Die Glocken vom Bernwardsturm

Die Glocken stürmten vom Bernwardsturm,
der Regen durchrauschte die Straßen,
und durch die Glocken und durch den Sturm
erschallte des Urhorns Blasen.

Das Büffelhorn, das so lang geruht,
Veit Stoßberg nahm's aus der Lade.
Das alte Horn, das brüllt nach Blut
und wimmert: Gott genade.

Ja, gnade dir Gott, du Ritterschaft,
der Bauer stand auf im Lande,
und tausendjährige Bauernkraft
macht Schild und Schärpe zuschande.

Die Klingsburg hoch am Berge lag,
sie zogen hinauf in Waffen;
auf rammte der Schmied mit einem Schlag
das Tor, das er fronend geschaffen.

Dem Ritter fuhr ein Schlag ins Gesicht
und ein Spaten zwischen die Rippen,
er brachte das Schwert aus der Scheide nicht
und nicht den Fluch von den Lippen.

Aufrauschte die Flamme mit aller Kraft,
brach Balken und Bogen und Bande.
Ja, gnade dir Gott, du Ritterschaft,
der Bauer stand auf im Lande.

Wir sind die Matrosen von der Tanja

Wir sind die Matrosen von der Tanja,
wir sind unser einunddreißig Mann.
Als dann der Tanja die Masten gebrochen,
da sind wir alle mit abgesoffen.
wir alle einunddreißig von der Tanja.

Wenn unser Reeder erfährt, dass wir tot,
dann weint er sich die Augen rot.
Aber nicht, weil wir tot
unser einunddreißig Mann,
nein, da denkt er nicht dran,
da denkt er nicht dran.

Keiner weiß, wo sie ist abgesackt,
keiner weiß, wo sie hat abgewrackt.
Später dann findet man,
treibend auf dem Ozean,
'ne Planke mit der Aufschrift: Tanja.

De Hamborger Veermaster

Ick hew mol in Hamborgen Veermaster sehn,
to my hoodah, to my hoodah,
de Masten so scheep as den
Schipper sien Been,
to my hoodah, hoodah ho,
//: Blow, boys, blow for Californio,
there is plenty of gold, so I am told
on the banks of Sacramento.://

Dat Deck weer vun Isen,
vull Schiet un vull Smeer,
to my hoodah, to my hoodah,
dat weer up de Schietgäng
dat scheunste Pläseer,
to my hoodah, hoodah ho.
Blow...

Dat Logis weer vull Wanzen,
de Kombüs weer vull Dreck,
to my hoodah, to my hoodah,
de Beschüten,
de löpten vun sülber all weg,
to my hoodah, hoodah ho.
Blow",

Dat Soltfleesch weer grön, und de Speck
weer vull Mooden,
to my hoodah, to my hoodah,
un Köm geev dat blots an'n
Wiehnachtsobend,
to my hoodah, hoodah, ho.
Blow...

Un wulln wi mol seiln, ick seg dat ja nur,
to my hoodah, to my hoodah,
dann löp he dree vörut
un veer wedder retur,
to my hoodah, hoodah, ho.
Blow...

As dat Schip, so weer ok de Kaptein,
to my hoodah, to my hoodah,
de Lüüd för dat Schipp
weern ok blots shangheit,
to my hoodah, hoodah, ho.
Blow ...

Jenseits des Tales

Jenseits des Tales standen ihre Zelte,
zum hohen Abendhimmel quoll der Rauch.
//: Das war ein Singen in dem ganzen Heere
und ihre Reiterbuben sangen auch.://

Sie putzten klirrend am Geschirr der Pferde,
es tänzelte die Marketenderin,
//: und unterm Singen sprach der Knaben einer:
"Mädchen, du weißt's, wo ging der König hin?"://


Diesseits des Tales stand der junge König
und griff die feuchte Erde aus dem Grund.
//: Sie kühlte nicht die Glut der heißen Stirne,
sie machte nicht sein krankes Herz gesund.://

Ihn heilten nur zwei jugendfrische Wangen
und nur ein Mund. den er sich selbst verbot.
//: Noch fester schloß der König seine Lippen
und sah hinüber in das Abendrot.://

Jenseits des Tales standen ihre Zelte,
vorm roten Abendhimmel quoll der Rauch.
//: Und war ein Lachen in dem ganzen Heer,
und jener Reiterbube lachte auch.://

Wir lieben die Stürme

Wir lieben die Stürme,
die brausenden Wogen,
der eiskalten Winde rauhes Gesicht.
Wir sind schon der Meere so viele gezogen,
und dennoch sank uns're Fahne nicht.
//: Heijo, heijo, heijoheijoheijoho,
heijo, heijoho, heijoho!://

Unser Schiff gleitet stolz
durch die schäumenden Wogen,
jetzt strafft der Wind uns're Segel mit Macht.
Seht ihr hoch droben
die Fahne sich wenden,
die blutrote Fahne? Ihr Seeleut' habt acht!
Heijo, ...

Wir sind durch Deutschland gefahren

Wir sind durch Deutschland gefahren,
vom Meer bis zum Alpenschnee,
//: wir haben noch Wind in den Haaren,
den Wind von den Bergen und Seen.://

In den Ohren das Brausender Ströme,
der Wälder raunender Sang,
// : das Geläut von den Glocken der Dome,
der Felder Lerchengesang.://

In den Augen das Leuchten der Sterne,
das Flimmern der Heidsonnenglut,
//: und tief in der Seele das Ferne,
das Sehnen, das nimmermehr ruht.://

Wir treiben die Beute mit fliegenden Segeln,
wir jagen sie weit auf das endlose Meer.
Wir stürzen an Deck,
und wir kämpfen wie Löwen.
Hei, unser der Sieg, viel Feinde, viel Ehr!
Heijo, ...
Ja, wir sind Piraten und fahren zu Meere;
wir fürchten nicht Tod und den Teufel dazu.
Wir lachen der Feinde und aller Gefahren,
am Grunde des Meeres erst finden wir Ruh'!
Heijo, ...

Wenn die bunten Fahnen wehen

Wenn die bunten Fahnen wehen,
geht die Fahrt wohl übers Meer.
Woll'n wir ferne Lande sehen,
fällt der Abschie,d uns nicht schwer.
Leuchtet die Sonne, ziehen die Wolken,
klingen die Lieder weit übers Meer.

Sonnenschein ist uns're Wonne,
wie er lacht am lichten Tag!
Doch es geht auch ohne Sonne,
wenn sie mal nicht scheinen mag.
Blasen die Stürme, brausen die Wellen,
singen wir mit dem Sturm unser Lied.

Wo die blauen Gipfel ragen,
lockt so mancher steile Pfad.
Immer vorwärts ohne Zagen,
bald sind wir dem Ziel genaht.
Schneefelder blinken,
schimmern von Feme her,
Lande versinken im Wolkenmeer.

Wildgänse rauschen durch die Nacht

mit schrillem Schrei nach Norden.
//: Unstete Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.://

Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
graureisige Geschwader!
// : Fahlhelle zuckt und Schlachtruf gellt,
weit hallt und wogt der Hader.://

Rausch zu, fahr zu, du graues Heer,
rauscht zu, fahrt zu nach Norden.
// : Fahrt ihr nach Süden übers Meer,
was ist aus uns geworden?://

Wir sind wie ihr ein graues Heer
und fahr'n in Kaisers Namen.
// : Und fahr'n wir ohne Wiederkehr,
singt uns im Herbst ein Amen.://

Wilde Gesellen

Wilde Gesellen, vom Sturmwind durchweht,
Fürsten in Lumpen und Loden,
zieh'n wir dahin, bis das Herze uns steht,
ehrlos bis unter den Boden.
Fiedel, Gewand in farbiger Pracht,
trefft keinen Zeisig ihr bunter!
Ob uns auch Speier und Spötter verlacht,
uns geht die Sonne nicht unter.

Zieh'n wir dahin durch Braus oder Brand,
klopfen bei Veit oder Velten,
huldigens Herze und helfende Hand
sind ja so selten, so selten.
Weiter uns wirbelnd auf staubiger Straß',
immer nur hurtig und munter;
ob uns der eigene Bruder vergaß,
uns geht die Sonne nicht unter.

Aber da draußen am Wegesrand.
dort bei dem König der Domen.
klingen die Fiedeln im weiten Gebreit,
klagen dem Herrn unser Carmen.
Und der Gekrönte sendet im Tau
tröstende Tränen herunter -
fort geht die Fahrt durch wilden Verhau,
uns geht die Sonne nicht unter.

Wir Halunken der Ferne

Lockende Fernen, schimmernde Städte,
südliche Sterne und eiskalte Nächte.
In lappischen Sümpfen, durch Südlands Sand,
zieh'n wir Vaganten in buntem Gewand.
//: Wir Halunken der Ferne trampen durchs Land,
endlos ziehet vor uns der großen Straße Band.://

Sengende Sonne, endlose Straßen,
Not und Gefahren und Mühsal in Massen,
und wenn auch der Himmel gegen uns steht,
die Fahrt der Vaganten in Ewigkeit geht.
Wir Halunken ...

Wir kamen einst von Piemont

Wir kamen einst von Piemont,
und wollten weiter nach Lyon,
Ach, im Beutel da herrschte Leere,
sans dessus dessous et sans devant derrière
( Burschen war'n wir drei, doch nur ein Sous!
//: Sans devant derrière, sans desuss dessous.://

"Herr Wirt, bringt uns ein Essen her,
der Magen ist so lang schon leer!"
"Hab' noch Fleisch von 'Der alten Mähre"
sans dessus dessous et sans devant derrière.
"Ei, so bringt es her und Wein dazu."
//: Sans devant derriere sans dessus dessous ://

"Herr Wirt, wir wollen weiterzieh'n,
das Essen war gewiß sehr schön!
Nehmt den Sous, wir hab'n nichts mehr, auf Ehre".
Sans dessus dessous et sans devant derrière.
Wir aber stoben fort im Nu.
//:Sans devant derriere sans dessus dessous.://

Abschiedslied

Jetzt woll'n wir auseinandergeh'n,
es muss geschieden sein;
soll keine Hoffnung mehr besteh'n
auf ein Beisammensein.
Die Welt ist groß, die Welt ist weit,
uns rufen Berg und Seen,
verglimmend stirbt das letzte Scheit:
Gut Pfad, aufWiederseh'n.

Nehmt Abschied, Brüder

1. Nehmt Abschied, Brüder, ungewiß ist alle Wiederkehr,
Die Zukunft liegt in Finsternis
Und macht das Herz uns schwer.
//:Der Himmel wölbt sich übers Land, Ade, auf Wiedersehn!
Wir ruhen all in Gottes Hand,
Lebt wohl auf Wiedersehn. ://

2. Die Sonne sinkt, es steigt die Nacht, Vergangen ist der Tag.
Die Welt schläft ein, und leis erwacht der Nachtigallen Schlag.
//: Der Himmel wölbt sich übers Land, Ade, auf Wiedersehn!
Wir ruhen all in Gottes Hand,
Lebt wohl auf Wiedersehn. ://

3. So ist in jedem Anbeginn
Das Ende nicht mehr weit.
Wir kommen her und gehen hin
Und mit uns geht die Zeit.
//:
Der Himmel wölbt sich übers Land, Ade, auf Wiedersehn!
Wir ruhen all in Gottes Hand,
Lebt wohl auf Wiedersehn. ://

4. Nehmt Abschied Brüder schließt den Kreis,
Das Leben ist kein Spiel.
Nur wer es recht zu Leben weiß,
Gelangt ans große Ziel.
//: Der Himmel wölbt sich übers Land, Ade, auf Wiedersehn!
Wir ruhen all in Gottes Hand,
Lebt wohl auf Wiedersehn. ://


Claus Ludwig Laue, 1946

Auld lang syne

Should auld acquaintance be forgot
And never brought to min'?
Should auld acquaintance be forgot
And days of auld lang syne?

//:For auld lang syne, my dear
For auld lang syne
We'll tak a cup o'kindness yet
For auld lang syne://

2. We twa hae run about the braes
And pou'd the gowans fine
But we've wander'd mony a weary foot
Sin' auld lang syne.

3. We twa hae paidl'd in the burn
Frae morning sun till dine
But seas between us braid hae roar'd
Sin' auld lang syne.

4. And there's a hand, my trusty feire
And gie's a hand o' thine
And we'll tak a right gude-willie waught
For auld lang syne

5. And surely ye'll be your pint-stowp
And surely I'll be mine
And we'll tak a cup o'kindness yet

For auld lang syne.


Nehmt Abschied, Brüder

Sollte denn alte Bekanntschaft vergessen sein
Und ihrer nicht mehr gedacht werden?
Sollte denn alte Bekanntschaft vergessen sein
Und die längst vergangenen Zeiten?

//: Der lange zurückliegenden Tage wegen, mein Lieber,
Der lange zurückliegenden Tage wegen
Lass uns zueinander recht freundlich sein,
Der lange zurückliegenden Tage wegen.://

2. Wir beide sind über die Hügel gelaufen
Und pflückten die herrlichen Gänseblümchen,
Doch haben wir uns seither die Füße müde gewandert
Seit diesen alten Tagen.

3. Wir beide haben im Fluss gepaddelt
Vom Morgen bis zum Abendbrot
Doch haben seither ausgedehnte Meere zwischen uns getost,
Seit diesen alten Tagen.

4. Und hier ist meine Hand, mein treuer Freund,
Und schlag ein mit der Deinen!
Und dann lass uns einen ordentlichen Schluck nehmen
Der alten Zeiten wegen.

5. Und gewiss nimmst Du Deinen Maßkrug zur Brust
Und gewiss nehm ich den meinen,
Und lass uns zueinander recht freundlich sein
Der alten Zeiten wegen.

M

Morse-Alphabet

Im Jahre 1838 hatte der Amerikaner Samuel Morse eine großartige Idee. Er erfand eine Zeichenschrift, mit der man Nachrichten versenden kann, ohne Buchstaben zu benutzen. Das Morse-Alphabet besteht nur aus Strichen und Punkten. Die Zeichen werden von einem Morsegerät in Töne umgewandelt, oder mit Lichtsignalen, z.B. mit einer Taschenlampe, übermittelt.

(Punkt = kurz blinken    Strich = lang blinken)

A, a    · - K, k   - · - U, u   · · - 1   · - - - -   ( · - )
B, b   - · · · L, l   · - · · V, v   · · · - 2   · · - - -    ( · · - )
C, c   - · - · M, m   - - W, w   · - - 3   · · · - -    ( · · · - )
D, d   - · · N, n   - · X, x   - · · - 4   · · · · -     ( · · · · - )
E, e   · O, o   - - - Y, y   - · - - 5   · · · · ·     ( · )
F, f   · · - · P, p   · - - · Z, z   - - · · 6   - · · · ·     ( - · · · · )
G, g   - - · Q, q   - - · - Ä, ä   · - · - 7   - - · · ·    ( - · · · )
H, h   · · · · R, r   · - · Ö, ö   - - - · 8   - - - · ·    ( - · · )
I, i   · · S, s   · · · Ü, ü   · · - - 9   - - - - ·   ( - · )
J, j   · - - - T, t   - ch   - - - - 0   - - - - -   ( - )

( abgekürzte Zahlen)

  . (Punkt)   · - · - · -     : (Doppelpunkt)   - - - · · ·
  - (Bindestrich)   - · · · · -     + (Plus)   · - · - ·
  , (Komma)   - - · · - -     ; (Semikolon)   - · - · - ·
  / (Schrägstrich)   - · · - ·     _ (Unterstrich)   · · - - ·
  ( (Klammer auf)   - · - - ·     ) (Klammer zu)   - · - - · -
  ? (Fragezeichen)   · · - - · ·     = (Gleichheitszeichen)   - · · · -
  ' (Apostroph)   · - - - - ·     " (Anführungszeichen)   · - · · - ·
  Anfang   - · - · -     Ende   · - · - ·
  Irrung   · · · · · · · ·     Schluß   · · · - · -
  Verstanden   · · · — · · ·     Schlusszeichen   · — · — ·
  @ (at, neue Vereinbarung A C)   · - - · - ·  für eMail-Adresse   dit-dah-dah-dit-dah-dit  

Jetzt kannst du anfangen zu üben.

Die Morsezeichen unterliegen einer Norm:
> ein - (Strich) ist dreimal so lang wie ein · (Punkt),
> die Pause innerhalb eines Zeichens (also zwischen Punkten und/oder Strichen) ist
  genau so lang wie ein Punkt,
> die Pause zwischen mehreren Zeichen innerhalb eines Wortes ist drei Punkte lang,
> und die Pause zwischen Wörtern ist sieben Punkte lang.

N

O
Orientierung

P
Pfadfinder...
Mit der Sippe auf Fahrt gehen, Geländespiele, Werken und Heimabende
sind nur eine kleine Auswahl, was Pfadfinder (12-15 Jahre) alles machen.

Pfadfinder - gibt's die noch ?
Das Pfadfinderleben ist vielseitig.
Fahrt und Lager, das Leben in der Natur, musisch-künstlerische, handwerklich-technische, spielerische und sportliche Betätigung, die Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Umwelt und die Begegnung mit ausländischen Kindern und Jugendlichen gehören dazu. Neue und alternative Erfahrungen werden möglich im Umgang mit anderen Menschen und in der Praxis einer einfachen Lebensführung. Sie führen hin zu Bekenntnis und Engagement des Erwachsenen in gesellschaftlichen und politischen Fragen.
Pfadfinderei ist ein Versprechen.
Zu einem einfachen Lebensstil, bestimmt durch das Pfadindergesetz und manifestiert durch das Pfadfinderversprechen. Lernen durch Tun, Unternehmung mit anderen, Arbeit in Kleingruppen zur Herausbildung von Demokratiefähigkeit, gesunder Leiterfähigkeit, Gruppen- und Eigenverantwortung. Organisation von Programmen und innovativen Aktivitäten auf der Bedürfnisgrundlage junger Menschen. Hierin wird das Pfadfinderversprechen zum Ausdruck gebracht.
Pfadfinderei ist Spaß mit Lerneffekt
Sie versucht, jungen Menschen bei der Entwicklung von sozialen, intellektuellen, musischen, geistlichen und physischen Fähigkeiten zu fördern und zu unterstützen.
Pfadfinderei ist offen für alle
Unabhängig von Nationalität oder Religion. Sie richtet sich dabei nach den Prinzipien und Methoden ihres Gründers Lord Robert Baden-Powell.
Pfadfinderei ist international
Weltweit gibt es nur noch drei Nationen, in denen Pfadfinderei verboten ist. Seit der Gründung der Pfadfinderbewegung im Jahr 1907 ist das Wachstum der Pfadfinderei nie zum Stillstand gekommen; Heute gibt es weit über 24 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Die Pfadfinderbewegung hat ihre Mitgliederzahl in den letzten 20 Jahren verdoppelt.
Pfadfinderei ist nicht politisch gebunden
Pfadfinderei repräsentiert keine politische oder parteipolitische Organisation. Sie ist frei und unabhängig. Selbstverständlich bringen sich Pfadfinder aber mit konstruktiven Vorschlägen und aktiven Beiträgen zum Wohl ihrer Stadt, ihrer Gesellschaft und ihres Landes dort ein, wo und wann immer sie es für nötig halten.

Q

R
Rover...
So heißen die jungen Erwachsenen (16-21 Jahre) im Landesverband.
Sie führen Projekte zu Themen wie Politik, Umwelt, Gesellschaft usw. durch.
Darüber hinaus übernehmen sie oft leitende Tätigkeiten in den Gruppen.

S
Sippe
Stamm "Fliegender Pfeil"
Stockbrot
Hier ist ein Rezept zum Selbermachen.
Zutaten:
450g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
20 – 80g Zucker
250 – 300 ml Wasser oder Milch
Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem Teig zusammenkneten.
Der Teig wird dann zu einer daumendicken "Wurst" geformt und um ein Ende eines (möglichst langen und geraden) Stocks gewickelt und über das Feuer gehalten. Dabei sollte der Stock immer wieder gedreht werden.
Die Ungeduldigen halten den Stock etwas tiefer in die Flammen. Dadurch wird das Stockbrot außen schnell schwarz. Dafür bleibt es innen noch roh. Die Geduldigen halten den Stock höher. Dadurch dauert das Backen etwas länger. Das Brot wird dafür aber gut durchgebacken, ohne von außen zu verbrennen.
Wenn das Stockbrot fertig ist, kann es gegessen werden. Mit Marmelade oder Nutella kann der Geschmack verfeinert werden.

T
Trupp "Ritter von Vörde"
Toiletten...
(Donnerbalken)

U
Übernachtung
(Zelt, Kohte, Jurte)

V
Versprechen
Ich verspreche auf meine Ehre,
dass ich mein Bestes tun will,
Gott und meiner Heimat zu dienen,
jederzeit und allen Menschen zu helfen,
dem Pfadfindergesetz zu gehorchen.

W
Waldläuferzeichen
Wappen
Wetter
Wimpel
Witze
Wölflinge...
Sie sind die Jüngsten (7-11 Jahre) in unserem Landesverband.
Ob spielen, basteln, draußen toben, die Wölflinge sind immer in Aktion.

X

Y

Z

© RBT 2003-2018

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